Dienstag, 2. Februar 2016

7 Monate kleiner Rabe

Oh goth, mein Kleiner. Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bist du 7 Monate alt. Und wirst von einem kleinen Baby zu einem großen Baby.

Du isst fleißig fast alles. Mit großer Wonne vor allem das, was du uns aus der Hand nimmst. Nur trinken musst du ein bisschen mehr, damit du nicht wieder so Probleme mit deinem Bäuchlein bekommst wie letzte Woche...

Du hast inzwischen schon "Papa" und auch "Mama" gesagt. Und "Mampa" auch. Natürlich nicht ganz so bewusst und auch nicht so gezielt, um Mama oder Papa zu rufen oder anzusprechen, aber trotzdem haben wir beide noch nie so wundervolle zwei Silben gehört.

Dein eigentliches Lieblingswort ist derzeit aber "Nein". Den halben Tag liegst du herum und es geht in einer Tour "NeinNeinNeinNeinNeinNein". Ganz besonders süß wird das auch noch dadurch unterstrichen, dass du zur Zeit oft und gerne und ausgiebig den Kopf schüttelst. Also entweder bist du sehr anti und schon früh am Widersprechen, oder du hast Spaß daran, Laute zu wiederholen. ;)

Auch viel Freude scheint es dir zu bereiten, wenn du mit dem Mund Pupsgeräusche machen kannst. Und ganz schrill und laut kreischen kannst du ebenfalls.

Du lachst viel, viel mehr als du weinst. Sehr gerne "fliegst" du auf unseren Händen durch die Gegend. Oder schaust bei Fingerspielen zu. Nur alleine bist du nicht gerne, sondern brauchst immer Gesellschaft.

Du freundest dich immer mehr mit dem Kater an. Du findest ihn sowieso spannend und er verliert langsam die Scheu vor dir. So lange du nicht an seinem Schwanz ziehst, zumindest. Die Katze hat immer noch Angst vor dir. Aber sie ist ja eh nicht so zum Anfassen.

Und deine Eltern machst du einfach nur unglaublich glücklich.

Man sagt, ein Kind zu bekommen bedeutet, dass in Zukunft das Herz außerhalb der eigenen Brust schlägt. Und ja, das stimmt auch. Als du Bauchschmerzen hattest und vor Schmerzen geweint und geschrien und auf meinem Arm gewimmert und geschluchzt hast, habe ich so sehr gelitten. Ich wollte so sehr, dass es dir gut geht, dass ich alles dafür auf mich genommen hätte. Aber ich konnte es nicht. In diesem Moment konnte ich dir nicht helfen, sondern dich nur festhalten und trösten. Und ich weiß, dass wir solche Situationen in Zukunft noch sehr oft haben werden.

Trotzdem habe ich, nachdem du eingeschlafen warst, erst einmal Rotz und Wasser geheult. Wobei, geweint habe ich in den letzten 7 Monaten sowie sehr viel. Das mag auch an den Hormonen und dem Schlafmangel liegen. Aber die allermeiste Zeit liegt es an dir. Daran, dass du mich so unglaublich glücklich machst. Glücklicher, als es jemals jemand oder etwas vermocht hat. Ja, ich habe noch nie so viele Freudentränen in den Augen gehabt wie in den Monaten seit du bei uns bist.

Ich liebe dich einfach so sehr, mein kleines Engelchen. Mehr, als Worte es jemals werden ausdrücken können.

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