Sonntag, 13. März 2016

Gothic Friday: Musik - Ich gebe mir die Blöße

Warnung: Wie man sieht, ist das ein verdamm langer Text geworden. Wer nicht ALLES lesen will, aber trotzdem mal neugierig ist, was ich so höre, der kann einfach ganz nach unten scrollen und den Links folgen. ;)

Es gibt nur wenige Dinge, auf die ich nicht gänzlich verzichten könnte. Selbst für den kleinen Raben nicht. Dazu zählen Wasser und Nahrung, ganz klar. Und Schlaf, zumindest ein gewisses Maß davon. Dazu zählt Sauerstoff und Wärme. Und Musik. Ohne Musik könnte ich nicht leben. Existieren, ja. Aber nicht leben.

Und da die Musik auch in der schwarzen Szene eine ganz besondere Stellung einnimmt ist es nicht verwunderlich, aber zeitgleich sehr schön und ganz furchtbar, dass im diesjährigen Gothic Friday nach unserem musikalischen Werdegang gefragt wird.

Sehr schön, weil die Neugier darüber, was die Leute da wohl so schreiben werden, groß ist. Auf allzu viele ganz neue Neuentdeckungen hoffe ich zwar nicht, denn dass einem extrem viel Musik vorgesetzt wird ist nur eine der vielen angenehmen Begleiterscheinungen, wenn man einen Vollblut-Musiker, zutiefst Musikbegeisterten und DJ aus Leidenschaft ehelicht. Dennoch bin ich einfach sehr neugierig auf eine so intensive und detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ganz furchtbar ist es aber andererseits, weil ich mir mit meiner Teilnahme nun die Blöße geben muss. Damit meine ich gar nicht nur meine musikalischen Jugendsünden. Die sind zwar teilweise auch von der Sorte, die man lieber unter den Teppich kehren will, aber andererseits ist das nun auch fast mein halbes Leben her (Hilfe! Ich werde alt!) und da kann man nachsichtig sein. Viel mehr meine ich die Tatsache, dass ich eigentlich noch immer keine Ahnung von Musik habe. Ich frage das Haselchen immer mal wieder, was das nun für ein Stil ist, den wir gerade hören. Und vergesse es dann doch bald wieder. Vielleicht ist das einer der Nachteile: Wenn man ein wandelndes subkulturelles Musiklexikon an seiner Seite hat, dass einem zu jedem Lied zielsicher den Interpreten und dessen kurzgefasste Diskographie sowie einen Abriss der Historie des entsprechenden Subgenres inklusive ähnlicher Interpreten angeben kann, wird man ein wenig faul, sich selbständig zu informieren.

Und wenn man als Paar auftritt, fällt das nicht so sehr auf. Aber hier schreibe ich nun einmal alleine...

Nun denn. Ich gebe mir die Blöße:

Teil 1 – Vergangenheit

2002/3-2005

In meinen Erinnerung an meinen Einstieg in die Szene habe ich ja bereits von diesen beiden schicksalhaften Momenten geschrieben - der Kunst Doppelstunde mit geteiltem Kopfhörer und Co-Player einer Freundin und dem ersten Besuch auf einer schwarzen Party. Die ersten Bands, die mich in ihren Bann gezogen haben, waren The 69 Eyes und ASP. Das war so ab 2002/2003. Meine Freundin hatte sie mir vorgespielt und dann, glaube ich, auch auf eine CD für mich gebrannt. Ich weiß noch, dass ich mir zu meinem Geburtstag in unserer Stammdisco immer "Gothic Girl" von den 69 Eyes gewünscht habe.

Überhaupt hatte unsere Stammdisko, das Steinbruch Theater, eine große Bedeutung für mich. Dort habe ich zwar nicht meine erste schwarze Party erlebt, aber da dieser Club (Dieburger Biergarten) immer nur donnerstags von Interesse war und wir freitags ja früh in die Schule mussten, ging es regelmäßig zum schwarzen Samstag in den Bruch.

Musikalisch gab es dort ein sehr gemischtes Programm. Metal und Mittelalter, EBM und Dark Electro. Jeden Samstag "Warriors of the world" mit Choreographie (inklusive ein-Mädel-in-die-Luft-werfen) und Stukas im Visier, sodass an Halloween ein Gast als Stuka verkleidet kam. Gemeinsame Choreographien (natürlich alle ironisch) gab es ebenfalls auf "Die kleine Ballade vom schwarzen Schmetterling" (oder "Ballade blablablubb", wie der DJ notierte) und Vollmond von In Extremo. Und weil sich eben keiner selbst so ernst nahm, wurden musikalische Ausreißer wie "Barbie Girl" gefeiert und Eiffel 65 füllte die Tanzfläche - die eine Hälfte headbangte, die andere Hälfte stompte. Und die Rausschmeißer wurden frenetisch gefeiert (zum Beispiel damit, den DJ zu Christina Stürmers "Ich lebe" kniend anzusingen).

Zu diesem schwarzbunten Haufen gehörte auch ein Forum. Das war ja alles noch vor dem großen Siegeszug von Facebook. In diesem Forum wurde dann jeden Sonntag die Playlist des Vorabends veröffentlicht (die der DJ von Hand mitschrieb und einer der Gäste dann zu Hause abtippte). Und ich machte es mir zur Gewohnheit, diese Playlist Woche für Woche durchzugehen. Ich notierte mir die Namen der Bands, deren Lieder mir gefallen hatten und suchte mir dann (ganz nervös ob der Illegalität des Ganzen) auf emule eine Hand voll Stücke der jeweiligen Combos heraus. Außerdem suchte ich regelmäßig auf Plattformen, auf denen unbekannte Bands ihre Musik ganz legal zum kostenlosen Download anboten. So fand ich heraus, dass Gothic Metal nicht so mein Ding ist. Und spielte mir neben den 69 Eyes und so ziemlich allem von ASP Sachen von Helium Vola, In Extremo, Schandmaul, Subway to Sally, Eisregen, Cephalgy, Das Ich, Qntal, Crüxshadows, VNV Nation, bis hin zu Blutegel und Marilyn Manson auf meinen neuen mp3-Player.

Zu meinem 18. Geburtstag 2005 bekam ich dann auch von meinen Freundinnen Tickets für die "Hunger" - Tour von ASP, stilecht in einer großen, schwarzen, mit silbernem Stift handgeschriebenen Karte, die ein Zitat aus "Kokon" schmückte:

Du bist auf einer Reise
Verirrst dich
Du wirst dich
Auf wundersame Weise
Verwandeln
und deine Zeit beginnt

Sehr passend. Auch, wenn man meine musikalische Reise betrachtet.

Im gleichen Jahr fuhr ich zum ersten Mal auf ein Festival. Auf dem Sintflut-Mera lernte ich nicht nur neue Leute kennen und war komplett begeistert von einer derart großen schwarzen Menschenmasse, sondern wurde auch von unseren Zeltnachbarn mit zum Auftritt von Skinny Puppy genommen. Eine völlig neue Erfahrung für mich.

2005/6-2009

Mit einem neuen Freund und einem durch selbigen erweiterten Freundeskreis erweiterte ich auch meinen musikalischen Horizont. Ich legte mir eine externe Festplatte zu und ließ mir von Freunden und Bekannten bei jeder Gelegenheit die Musik geben, die ich noch nicht hatte und von der sie glaubten, dass ich sie unbedingt haben müsste. Da mein Freund seines Zeichens EBMler war (und mir auch das Stompen, also das aggressiv im Dreieck Hüpfen, beibrachte, das ich sogar mit Plateau und Absatz meiner Demonias beherrschte und das als seinerzeit eine von nur 2 oder 3 Mädels im Club überhaupt), wurde meine Playlist insgesamt elektronischer. Front242, Hocico, Spetznatz, Amduscia, Suicide Commando, Wumpscut, Welle Erdball, And One, Feindflug, Nitzer Ebb, Funker Vogt, Xotox und sogar Combichrist. Da war auch noch mehr, aber diese Namen sind nun so hängen geblieben aus dem Zeitraum 2006-2008. Hauptsache tanzbar und je aggressiver, desto besser lautete die Devise.

Seit 2010

2009 dann lernte ich mein Haselchen kennen und seitdem hat er mich praktisch permanent für neue und alte Musik, die ich noch nicht kannte, begeistert. Zu den "Entdeckungen" gehören zum Beispiel Sisters of Mercy, Bauhaus, Bat Attack, Scary bitches, Sopor Aeternus, Lustmord, Untoten, Valhall, Sektor Gaza (russische punkige Rockband), Karol y Shut (russische Punkband), Clan of Xymox, Dvar, Derniere Volonte (sorry, mein Handy kann keine accents tippen), In the nursery, Fad Gadget, Voodoo church, Alien Sex Fiend, The Damned, November Novelet, Kitchen and the plastic spoons, Velvet Acid Christ, Haus Arafna und viele, viele, viele mehr. Einzig der Gothic Metal, den er so toll findet¹ und der für ihn einst die Einstiegsdroge war, der ist noch immer nicht mein Geschmack. Das wird wohl auch so schnell nix...

Teil 2 – Die Tiefe

Oder: Warum gefällt mir die Musik, die mir gefällt?

Die kurze Antwort auf diese Frage klingt ein wenig schmalzig, ist darum aber nicht weniger wahr: Emotion. Musik ist für mich einfach untrennbar mit Gefühlen verbunden und die Lieder, die eine besondere Bedeutung haben, haben diese meist aufgrund einer sehr emotionalen Erinnerung, die ich mit ihnen verbinde oder aufgrund der Empfindungen und Assoziationen, die sie spontan bei mir wecken.

Da die Musik von ASP mich über viele Jahre und in einer sehr "intensiven" Zeit meines Lebens begleitet hat, kann ich praktisch keines der alten Lieder hören, ohne nicht an die eine oder andere Begebenheit denken zu müssen. Da ist es mir inzwischen auch schon fast wieder egal, dass ich die neuen Sachen nicht mehr mag und die Unkenrufe von "dunklem Schlager" bestens verstehen kann...

"Fading away" konnte ich tatsächlich jahrelang nicht hören. Also nicht, ohne von der beklemmenden Erinnerung an eine destruktive Beziehung mit einem ziemlich kaputten Menschen in Panik versetzt zu werden.

"Und wir tanzten" brachte mich jahrelang immer wieder zum Weinen. Mal traurig und mal wohlig (ja, man kann auch wohlig-nostalgisch-schwermütig weinen). Mal im Stillen und mal mitten auf der Tanzfläche. Das hat eigentlich erst vor so 4-5 Jahren aufgehört...

...
Nur dieses eine mal noch schenk mir Kraft für einen neuen Tag
Ich stehe nackt und hilflos vor dem Morgen nie war ich so stark
Nur einen Tag noch Kraft und ich reiß alle Mauern um mich ein
Nur wer sich öffnet für den Schmerz läßt auch die Liebe mit hinein
...

Und "Blinded" begleitete mich durch einen sehr verwirrenden Lebensabschnitt. Ich brach einem ganz lieben Menschen das Herz und begab mich zeitgleich äußerlich auf ein großes Abenteuer und ließ mich emotional komplett fallen für einen Menschen, von dem ich nicht gedacht hätte, dass er mich würde fangen können. (Spoiler: Da hatte ich mich total verschätzt).

...
I stand inside the ruins of my life
and try to make a picture of the pieces
I'm searching for myself inside myself
got to get out of here
I have to get those people out of my head
Knockin' up my brain and can't tear my mind
Please god help me
To get out of hell
To get those people out of my head
Of my head
Burnin' worms inside my head
Inside my body
Callin' my name
Dirty eagles in my skies
I never was
I'll never be
I'm insane 
...

Neben diesen Erinnerungen ist es für mich hauptsächlich wichtig, welches Gefühl mir die Musik vermittelt. Dabei muss allerdings auch meine Stimmung zur Musik passen und ich lasse meine Stimmung von der Musik treiben. Und tanzen ist für mich auch noch immer eine absolute Notwendigkeit.

Wenn ich einiges an Aggression in mir aufgestaut habe (was im Übrigen bei der Arbeit im Kundenservice sehr schnell gehen kann, wenn man sich von Idioten anstänkern lassen muss, weil diese zu blöd zum Lesen waren und man selbst muss dabei immer verständnisvoll und freundlich und höflich bleiben und lächeln...) gibt es nichts, was besser helfen würde als Hocico oder Spetznatz oder von mir aus auch Suicide Commando (wobei ich dazu eigentlich meist lieber von einem Bein aufs andere trete und meine Ellbogen hinter mich haue, aber das hilft auch) und dann ab in den Pit.

Hat man gerade keinen zur Hand, hilft es auch, während der Rushhour in Shanghai Metro zu fahren. Natürlich mit Musik auf den Ohren. Wenn man da an den richtigen Stationen umsteigt, wird fast mehr mit den Ellbogen und Schultern gerempelt, als wenn die Jungs im Pit dann doch Vorsicht mit dem Weibchen walten lassen...

An anderen Tagen tut es unglaublich gut, mit Alien Sex Fiend, Kitchen and the plastic spoons oder irgendwas ähnlichem auf den Ohren gedanklich mit den Armen zu schlackern, das bunte Treiben um mich zu beobachten und zu denken "... Ach, leck mich doch am Arsch...". So ähnlich geht es mir auch oft dann mit Punk im Ohr, nur dass dann in meinem Kopf eher ein "Fickt euch doch alle!" ertönt.

An anderen Tagen lasse ich mich von VNV Nation (oder auch anderem Synth Pop, for that matter) oder Dvar dazu beflügeln, lächelnd mit dem Kopf hin und her zu wippen, mit zu summen und mit den Fingern zu tanzen.

Auf wieder andere Sachen muss ich mich richtig einlassen und kann dann komplett darin versinken. So versetzt mich beispielsweise Dark Ambient schnell in einen richtig meditativen Zustand und ich lasse mich auf dem Klangteppich treiben wie in einem Solebecken. Das kann allerdings auch nach hinten losgehen. Auf einem Ambient-Konzert auf dem WGT (ich weiß nicht mehr, welche Band es war und welches Sub-Subgenre, aber ist letztendlich ja auch egal) sorgte die Musik (und nur diese alleine, denn Erinnerungen verknüpfte ich mit ihr gar keine) bei mir erst für Beklemmung und dann mehr und mehr für richtig irrationale Panik. Ich musste dann fast schon fluchtartig das Konzert verlassen, weil ich es nicht mehr aushielt.

Bei alle dem ist mir natürlich der Klang der Musik wichtig. Der Rhythmus, die Melodie, die Komposition und - wo vorhanden - die Stimme. Bevorzugt eine tiefe männliche, aber eine ungewöhnliche Frauenstimme geht auch. Ich will keine Perfektion. Aufnahmen, die so lange bearbeitet wurden, bis sie weniger Charakter als ein rund gelutschter Zitronendrop haben, nerven mich einfach nur (was für mich im Übrigen auch einer der Gründe ist, ASP nicht mehr zu mögen - neben unter anderem der krassen Arroganz, die das Management einer Bekannten von uns, die in Moskau Konzerte veranstaltet und bei ASP angefragt hatte, entgegen brachte. Die Gage-Vorstellungen und sonstigen Erwartungen waren jenseits von Gut und Böse und wurden damit begründet, ASP sei eine der bekanntesten Gothic Rock (?!) Bands überhaupt, obwohl sie in Russland absolut kein Schwein kennt...). Klar sollte ein Sänger die Töne und ein Gitarrist die Riffs und ein Schlagzeuger den Takt treffen. Aber wer keine Musik machen kann, soll halt keine Musik machen...

Aber neben dem Klang und der Musik an sich finde ich auch die Texte unglaublich wichtig. Ich kann ein Lied nicht wirklich mögen, wenn ich den Text bescheuert finde. Dem Haselchen ist das ziemlich egal, aber ich lege wert auf Texte. Daher lasse ich mir auch alle russischen Lieder übersetzen und bin sehr froh darum, Englisch, Spanisch und Französisch wenigstens soweit zu verstehen, dass mir nicht alle Texte heraussuchen und übersetzen muss. Früher habe ich das gemacht und so viel Englisch gelernt... ;)

Das geht so weit, dass ich sogar Lieder, die mir zunächst gut gefallen, nicht mehr leiden kann, wenn ich den Text blöd finde. Oder, was eher vorkommt, dass ich Lieder, die ich musikalisch mehr so la-la finde, zu lieben beginne, weil ich den Text so schön finde.

Teil 3 – Das Hier und Jetzt

So, hier sollte ich jetzt eigentlich davon schreiben, welche Bands ich total unterbewertet und empfehlenswert finde. Problem nun ist: Ich habe doch keine Ahnung! Ich weiß nicht, welche Bands wie bewertet werden. Klar, ich weiß, was so die großen Headliner auf den einschlägigen Festivals sind und finde einige davon ein wenig überbewertet. Nicht weil sie unbedingt schlecht sind (ok, alles um Chris Pohl beispielsweise schon...), sondern hauptsächlich, weil sie nicht so viel besser als alles andere wäre, dass es ihre Omnipräsenz auf den Bühnen und Playlists der Nation rechtfertigen würde.

Überhaupt kann ich Musik nicht bewerten. Ich weiß, dass das theoretisch möglich ist. So wie man bei einem Schreibstil bestimmte Kriterien ansetzen und diese dann objektiv bewerten kann, ist das auch bei Musik möglich. Aber ICH kann es nicht. Keine Ahnung. Wenn ich etwas höre kann ich sagen, ob ich es gut oder schlecht finde. Punkt.

Und Tipps geben. Uffff. Da mache ich mich doch nur lächerlich. Ich kenne doch eigentlich nichts und das, was ich kenne, kennen die meisten, denen es gefallen könnte, ja bestimmt auch. Von daher lasse ich das mal und gebe euch einfach meine persönlichen Hitliste (sorry, habe es nicht geschafft, mich auf je 5 zu beschränken):

Flops:

- Blutengel (einfach alles)
- Unheilig (war nie mein Fall - wenigstens ein Krug der Peinlichkeiten, der an mir vorüber gegangen ist)
- Jede Art von Gothic Metal ab einer Dauer von über 3 1/2 Minuten
- Uzzuzz - Bummbumm (sinnfreies gefruitylooptes Gestampfe wie "Diene meinem Penis")
- Depeche Mode (ja sorry, steinigt mich, aber DM war nie mein Ding und wird es wohl auch nicht mehr werden)

Everblacks:

- Sister of Mercy - Temple of love
- ASP - Fading away (wenn ich nur eins der alten Lieder nehmen darf...)
- Bat Attack - Zombie Disco
- Fad Gadget - Ricky's hand
- Helium Vola - Selig
- Suicide Commando - Cause of death: Suicide
- Scary bitches - Lesbian vampires from outta space
- VNV Nation - Illusion

Aktuelle Playlists-Lieblinge:

- Uninvited guest - When you're dead
- Kitchen and the plastic spoons - Liberty
- Bauhaus - She's in parties
- In the nursery - Vocopolis
- November Novelet - I see real
- VNV Nation - Nemesis

¹ Nachdem ich ihm davon erzählt habe, was ich derzeit hier so tippe, wurde ich darauf hingewiesen, dass eine seiner liebsten Lieblingsbands keinen Gothic Metal macht, sondern Gothic Doom. Das ist was ganz was anderes, offenbar. Trotzdem not my cup of tea...

Kommentare:

  1. Hallo, Fledermama, vielen Dank für deinen Beitrag auf Spontis.

    Das Ereignis mit dem Dark Ambient-Gig finde ich faszinierend. Du weißt wirklich nicht mehr, wer das war?

    Leider funktioniert das YT-Video zu "Uninvited Guest" nicht mehr, vielleicht könntest du das neu verlinken?

    Vielen Dank übrigens für die Musiktips, ich höre gerade in November Novelet rein ^^.

    Lieben Gruß
    Svartur Nott

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    1. Nichts zu danken! ;)

      Ich habe mal meinen Mann gefragt und nachgeschaut, wer zum WGT wann spielte und es KÖNNTE 2010 Nurse with wound gewesen sein. Aber sicher sind wir uns beide nicht. Er hatte das schon wieder komplett vergessen. Männer... ;)

      Das mit dem Video schaue ich gleich. Letzte Nacht ging es noch. Hmmmm. Allerdings mit einem US-Server (ohne VPN kein Blogspot oder Youtube in China...).

      November Novelet finde ich super. Das sind die Gleichen wie Haus Arafna, aber ich finde die Grundstimmung deutlich positiver. Sozusagen die nette Schwester von Haus Arafna (was aber interessant ist).

      Viele liebe Grüße aus Shanghai! :)

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    2. Ok, bei mir funktioniert der Link. Hier wäre nochmal ein Live-Video zu dem Lied:

      https://youtu.be/Cr7knvM_EHM

      Geht das?

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    3. Der Link funktioniert nun. Ich habe mir genau dieses Video gestern angeschaut, als ich auf das ursprüngliche nicht zugreifen konnte ^^.

      Was Nurse With Wound, Haus Arafna & November Növelet angeht: Die stehen auf meiner To-hear-Liste. Wenn ich mal wieder einen Abend Ruhe habe, ist es dann soweit :)

      Ich empfände es als äußerst bedrückend, in einer Welt ohne freiem Netz (und Grundrechten) zu leben. Hut ab, dass du/ihr euch in Shangai euer Leben aufgebaut habt. Ich bin seinerzeit über Spontis und euren Shanghai-Artikel auf deinen Blog aufmerksam geworden und frage mich seitdem, wie ist denn das eigentlich da mit der Szene außerhalb von Shanghai? Bei der Gelegenheit frage ich einfach mal: Gibt es im Moloch Peking, oder anderen Städten etwas vergleichbares? Und wenn ja, würde ich vermuten, läuft die Kommunikation sicher primär über das Netz?

      Abendliche Grüße aus dem AltSchwabenland
      Svartur Nott

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