Donnerstag, 24. März 2016

My Muddistyle: Von Schlabber zu chic

Die coole Frida von 2Kindchaos rief neulich (ja, bei mir ist alles immer neulich, was weniger als drei Monate her ist... ^^) zur Blogparade auf. Von unserem "Muddistyle" sollten wir berichten. Also davon, wie die Elternschaft unser Aussehen verändert hat. Nun denn... Ich bin zwar eigentlich zu spät, aber mitmachen will ich trotzdem noch.
 
Für die nächsten Zeilen werden mich manche Muttis jetzt hassen, befürchte ich. Aber es ist halt so: Ich sehe insgesamt seit der Geburt des kleinen Raben besser aus, als vorher.
 
OK, ich habe das riesige Glück, dass ich meine Figur sehr schnell und ohne Anstrengungen wieder hatte (bis auf "Kleinigkeiten" wie mehr Besenreiser an den Beinen, breitere Taille und hängenderer Busen, aber ansonsten ist echt alles wie vorher...).
 
Aber ich habe im Büro mehrfach beobachtet, wie aus hübschen jungen Frauen - zack waren sie Mama - gammelige Schlabbertanten wurden. Nicht, dass ich ihnen das nicht gönnen würde oder es verurteilen würde. Im Leben nicht.
 
Aber ich will so nicht sein. Wie gesagt - keine Verurteilung. Ich sehe ja auch tagtäglich Leute in Bluejeans und Pulli und will so nicht sein, ohne das ich an Bluejeans und Pulli etwas verwerflich finden würde...
 
Auf jeden Fall verhielt bzw verhält es sich mit meinem (Alltags-) Style so:
 
 
Vor dem kleinen Raben
 
Schwarz sowieso. So bequem wie möglich. Immer. Im Büro am liebsten Leggings und Longshirts. Die erste Amtshandlung nach Betreten des Büros war es zudem grundsätzlich, meine Schuhe auszuziehen und in die Hausschlappen zu schlupfen. Geschminkt habe ich mich nie. Nicht einmal Concealer für die Augenringe. "Keine Zeit" lautete die morgendliche Devise. Lieber 3 Minuten mehr schlafen und dann auf den letzten Drücker raus.
 
Am Wochenende blieb ich immer mindestens einen Tag im Schlafanzug. Manchmal auch einfach ganz im Bett, manchmal schaffte ich es genau bis zum Sofa.
  
Wie man sieht, sieht man nichts. Also von Schminke. Und auch, wenn man die Klamotten nicht erkennen kann: Nichts verpasst. 

OK, ich gebe zu, das Foto ist neuer. Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel. Und das war so ein ganz typisches Bürooutfit: schwarzer Sack mit Leggins. Nur normalerweise dann noch mit extra Hausschlappen (weiße aus nem Hotel, damit man die Kaffeeflecken besser sehen kann). 


 
Kurz nach der Geburt
Die ersten Wochen nach der Geburt war es mir absolut egal, wie ich aussah. Meine Haare wusch ich so alle 2-3 Wochen, meine Augenbrauen blieben ungezupft (was nach fast 16 Jahren ständigem Zupfen nur "gerupftes Huhn" statt "natürlicher Brauen" ergibt) und in Sachen Klamotten gab es entweder den Stillpyjama oder eines von zwei Sommerkleidern. Ich passte noch nicht wieder in meine Schuhe, weshalb ich auch hier entweder Hausschlappen oder uralte, kaputte Gammel-Sandalen trug. Diese Phase hielt so etwa 3 Monate an. Danach begann ich, mir die Haare wieder öfter zu waschen und kaufte mir Jogginganzüge, um nicht ständig nur Schlafanzug zu tragen und trotzdem bequem stillen zu können. Außerdem wurde es dann langsam schon ein wenig kühler... 
  
Scheiß auf Haarewaschen (daher das Kopftuch),  Styling, Klamotten und alles. Baby! ❤

 
Heute
 
Ich gehe nun seit fast 3 Monaten wieder arbeiten und seitdem hat sich mein Alltagsstyling im Vergleich zu früher stark gewandelt.
 
Ich trage noch immer praktisch nur schwarz. Das wird sich auch voraussichtlich nicht mehr ändern. Klar ist auch hier und da mal ein Teil in weiß oder lila oder rot dabei und ein paar türkisene Akzente habe ich auch im Schrank, aber das war's dann auch in Sachen Farbe.
 
Heute stehe ich morgens sowieso früher auf, als zuvor, um den kleinen Raben stillen und selbst etwas frühstücken zu können. Und dabei fallen dann auch 3 Minuten zum Schminken ab. Ich mache nicht viel, aber ein bisschen Lidstrich, Kajal und Concealer müssen schon sein. Auch ein Tropfen Patchouli, aber das sieht man ja nicht.

Ok, riiieesig ist der Unterschied auf dem Bild  jetzt nicht. Aber er ist da... 

 
Zum Glück ist meine Haut nach der Schwangerschaft insgesamt etwas besser geworden, sodass ich nur meine Augenringe abdecken muss und nicht mehr viele Unreinheiten habe.
 
Meine Figur habe ich schon lange wieder. Nach +/- 4 Monaten war ich wieder bei meinen Ausgangsgewicht, heute sogar 1-2 kg darunter (*duck*). Dementsprechend passen meine alten Klamotten mir alle wieder. Aber statt der immer gleichen Leggings und schlabberiggen Longshirts greife ich jetzt lieber zu Rock und Bluse oder Shirt.

Nicht nur für "#1MonatimKleid", sondern auch sonst gerne in Kleidern und Röcken, Blusen und Co unterwegs. 

Noch ein Kleid. Das ist neu und ich habe es extra mit dem Gedanken "fürs Büro" gekauft. 

 
Wenn ich nicht zur Arbeit muss, mag ich es natürlich immernoch gemütlich. Aber statt den ganzen Tag Pyjama trage ich dann derzeit meistens einen meiner (natürlich schwarzen ^^) Hausanzüge. Mit Reißverschluss stillt es sich einfach schnell und bequem.

Schwarz und bequem - was will man mehr an seinem freien Tag? Oh, ja, ein Baby in der Manduca. Auch noch check. Yeah! 

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