Sonntag, 13. November 2016

Liebster Award - Der Hermann-Kuchen geht in die nächste Runde

Ich war ehrlich gesagt ganz perplex, dass der virtuelle Hermann-Kuchen plötzlich wieder bei mir gelandet ist. Es erstaunt mich halt doch immer wieder, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ich (noch) nicht kenne (ob persönlich oder aus diesem Internet, so via Twitter oder so), die meinen Blog tatsächlich lesen... :-) Aber ich mache gerne wieder mit. Ein paar Texte mussten einfach vorher noch raus. Aber nun komme ich endlich zeitlich dazu die Fragen der Stahldame zu beantworten. Vielen Dank für die Nominierung, ich habe mich sehr gefreut! :-)



1. Wozu bloggst du?

Hmmmm... Das fragt mich das Haselchen auch regelmäßig! ;-) Hauptsächlich eigentlich als Erinnerung für später, weil so ein Blog einfach online und mit Suchfunktion praktischer ist, als handschriftliche Notizen. Und wenn wir dann doch mal was zum Anfassen haben wollen, kann man getipptes Wort ja doch auch ausdrucken und binden lassen... Außerdem kann ich über den Blog auch meine Gedanken teilen, beispielsweise liest meine Familie hier immer mit *wink* und weiß damit, was bei uns so los ist. Und ich kann mich mit anderen Menschen aus diesem Internet austauschen – sei es über den Gothic Friday oder über diese „Elternblogger“-Schiene. Und manchmal schreibe ich eigentlich nur für mich, aber so ganz ohne Anlass würde ich wohl kaum in die tasten hauen, obwohl es mir gut tut. So hat es mir beispielsweise sehr geholfen, über meine Ausschabung oder die Zeit nach der Geburt des kleinen Raben zu schreiben. Sozusagen Trauma-Aufarbeitung durch Schreiben – worauf ich ohne den Blog wohl nie gekommen wäre.

2. Wann und wo entstehen deine Blogposts?

Wann immer ich dazu komme. Anfangs auf dem Handy während unserer Still-Marathons im Bett liegend. Heute mehr auf der Arbeit am PC, wenn gerade nichts zu tun ist, ich Mittagspause habe, das System down ist etc. Oder auch weiter auf dem Handy, beispielsweise während der Rabe Mittagsschlaf macht (und mich aber nicht gehen lässt) oder so. Und ganz manchmal nehme ich meinen Arbeitslaptop mit nach Hause und tippe da noch am Abend ein wenig drauf los.

3. Was war dein erster Blogpost (die Blogvorstellung mal ausgenommen)?

Das war der Geburtsbericht des kleinen Raben. Der war da zwar schon fast 3 Monate alt, aber ich fand, dass er der Vollständigkeit halber nicht fehlen durfte. Geschrieben hatte ich den allerdings eigentlich schon vorher in „meinem“ Schwangerschaftsforum.

4. Android oder iPhone? Oder gar kein Smartphone?

Auf jeden Fall Android. Apple ist nicht so meins, da ich nicht gerne an einen einzigen Anbieter gebunden bin. Und ganz ohne Smartphone könnte ich es mir gar nicht mehr vorstellen.

5. Welches Kleidungsstück dürfte in deinem Leben niemals fehlen?

BHs! Ohne BH fühle ich mich gar nicht wohl. Team Rollmops und so... ;-) Ansonsten, mal abseits von Unterhosen, würde ich sagen Leggings (mit Longshirts) und Schlafanzüge. Man merkt, ich mag es gemütlich... ;-)

6. Da heute der 31.10. ist: Süßes oder Saures?

Heute ist zwar schon Mitte November inzwischen, aber: Schwanger war es bei mir Saures. Also als Geschmack. Ich hatte immer eine Flasche mit „Zu“ (spezieller, milder chinesischer Essig) im Büro dabei und habe mal ein ganzes Glas Gurkenbrühe ausgetrunken... Normalerweise aber lieber süß. Zu Hause bin ich beispielsweise die Einzige, die Nuss-Nougat-Creme isst – und trotzdem brauchen wir ständig neue Gläser. Vor allem bei Stress löffle ich die Creme dann auch gerne mal direkt aus dem Glas.

7. Gibt es einen Anlass, zu dem du dich verkleidest? Wenn ja, welchen und warum?

Fasching ist nicht so ganz meins, da es in weiten teilen zu viel sinnloses Saufen ist und mir die Witze meist zu platt sind. Dann lieber gute politische Satire das ganze Jahr über. Aber zu Halloween verkleide ich mich. Es macht einfach Spaß, mal in eine andere Rolle zu schlüpfen und mal ein bisschen lauter zu spinnen. Mit total hässlichen Kombinationen von Farben zu experimentieren, es mit dem Makeup total zu übertreiben und mit Kunstblut herum zu schmieren. Dabei gehe ich grundsätzlich NICHT in schwarz – schließlich verkleide ich mich und lebe nicht nur eine normale Facette meines Selbst aus. Meine Kostüme der letzten Jahren waren beispielsweise: Teufel, mad hatter, Porzellanpuppe und Kranke(n)schwester. Die schwarzen Halloweenkostüme kaufe ich immer und trage sie den Rest des Jahres als ganz normale Kleider.

8. Welchen Rat würdest du dir selbst gerne geben, wenn du dein halb so altes Ich treffen könntest?

Nimm nicht alles so ernt, genieße mehr und mach dir nicht so viele Sorgen. Es wird noch viel schlimmer, aber es wird auch noch so viel besser!

9. Du gewinnst im Lotto und hast genug Geld für den Rest deines Lebens. Was sagst du zu deinem Chef?

Du, Jonathan, ich kündige doch schon zum nächstmöglichen Termin. Oder wäre es vielleicht sogar möglich, mich ab Ende des Monats auszuplanen?

10. Worüber kannst du immer wieder herzhaft lachen?

Kinderlachen. Ganz besonders das des kleinen Raben, wenn er gerade etwas „anstellt“ (und zum Beispiel Wattestäbchen im ganzen Bad verteilt). Und diesen Witz: „Que hace un pez muerto? – Nada!“ (ich muss gerade echt zum dritten Mal binnen zwei Tagen darüber kichern^^)

11. Worüber kannst du dich immer wieder ärgern?

Oh, da gibt es viel. Sehr viel. Allen Voran Ungerechtigkeit und Ignoranz. Aber wirklich immer wieder in gleicher Intensität würde ich sagen die Sturheit meines Mannes. Ganz besonders dann, wenn er nicht einsehen will, dass Anekdoten und empirische Ergebnisse nicht das gleiche sind.



So, und jetzt wird es schwer. Ich muss nominieren. Ok... Also, ich stelle meine Fragen an die wunderbare Frau Hamschta, die herzensgute Erdbeerlila, die supercool „unangespiesste“ Julia, die vielleicht im Umzugsstress zu beschäftigte Rabenschnabli (versuchen kann man es ja mal) und die super gruftige Prinzessin von Traumzweiplus. Und hier kommen meine Fragen:

1. Was war das letzte Lied, das du gehört hast?
2. Was vermisst du am meisten aus deinem Leben vor dem (ersten) Kind?
3. Wenn du dir einen materiellen Wunsch erfüllen könntest – was wäre das?
4. Kirschen oder Erdbeeren?
5. Wie sieht für dich ein perfekter Samstag Abend aus?
6. Glaubst du an Horoskope / Sternzeichen?
7. Eine wichtige Entscheidung steht an. Wer gewinnt: Herz oder Hirn?
8. Was ist deine seltsamste Macke?
9. Welche drei Dinge kannst du ganz besonders gut?
10. Welche Band / Welchen Künstler würdest du unbedingt gerne mal gerne live sehen?
11. Wenn du innerhalb deiner eigenen Lebenszeit eine Zeitreise machen könntest – wohin (bzw. wann“hin“) würdest du gehen?



Und auch, wenn die meisten sie wohl schon mal irgendwo gelesen haben, zur Vollständigkeit auch nochmal die Regeln:
-          Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
-          Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
-          Nominiere zwei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
-          Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
-          Schreibe diesen Leitfaden in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
-          Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Kommentare:

  1. Ich lese hier seit etwa zwei Monaten mit und mag deinen Blog sehr. Die Mischung aus Dunkelzeugs und Familie ist einfach toll, es ist schön, zu sehen, dass auch andere diese Jugendkultur im Erwachsensein nicht anlegen :).

    Herzallerliebst
    Tanja

    AntwortenLöschen
  2. Vielen Dank für die Blumen! :)

    Ich spreche genau deshalb lieber von Subkultur als von Jugendkultur - weil die schwarze Szene eben nicht nur für Jugendliche ist und man da nicht (zwangsläufig) rauswächst... ;)

    Sonnige Grüße aus dem fast 20°C warmen Shanghai. ;)

    AntwortenLöschen
  3. Spannend! Vielen Dank fürs Mitmachen!

    AntwortenLöschen