Sonntag, 18. Dezember 2016

Gothic Friday: Schwarzer Kajal schützt vor Augenrollen nicht

Der Gothic Friday im Dezember steht unter dem besinnlichen Motto „Black an annoying“. Ehrlich gesagt musste ein Teil von mir alleine bei dem Thema schon mit den Augen rollen. Scheint es mir doch so unerträglich typisch Deutsch, überall das Haar in der Suppe zu suchen. Und gerade in der Szene wird ja sowieso so gerne über die Szene gemotzt... Dann fiel mir auf, dass ja auch das Motzen über das Motzen wieder Motzen wäre. Und wie sich der Kreis der Gedanken und der, den mein Blick in der Luft zog, zeitgleich schloss, entschied ich, doch wieder einen Text zu verfassen. Überhaupt, mit Traditionen brechen ist nicht so meins.

Da war ich wohl nicht der einzige, den der Graf nervte... 


Musikalische Entgleisungen und ihre Fans

Es gibt Musik, die dieser schwarzen Szene zugeordnet wird - sei es aus Marketing-gründen der Musiker, von außen oder auch von innen selbst – die da für mein Empfinden Fehl am Platz ist. Als Beispiel sei hier alles Ramstein-esque genannt. Oder schwarz angemalter Schlager a la Unheilig (ganz besonders der neueren Bauart). Dann gibt es auch noch solche Witzfiguren wie Blutengel, die einfach so tief in die Klischeekiste gegriffen haben, dass man meint, das solle doch nun wirklich Satire sein, die es aber leider tatsächlich todernst meinen, wenn sie sich zu ihrem Fruitiloop-Gedudel als die tragischen Vampire (aber mit Glitzer!) aufspielen. Und über „Diene meinem Penis“ bin ich auch noch lange nicht hinweg (und ich dachte mal, viel schlimmer als „Du.... Du Fotze!“ kann es bezüglich Text-Niveau nun auch nicht mehr werden...).

Nun lässt sich über Geschmack bekanntlich streiten. Und auch, wenn ICH diese „Musik“ (manche davon verdient sich die Gänsefüßchen in dem Zusammenhang aber wirklich...) nicht mag, als vollkommen Szenunpassend empfinde und nicht hören möchte – ok. Von mir aus soll ja jeder seinen Spaß haben. Jeder ist mal irgendwie in die Szene eingestiegen und ich habe mich in meiner höchst persönlichen musikalischen Historie ja nun auch nicht mit der puren Trueness bekleckert.

ABER. (Dass ein Aber kommen muss, war ja klar, sonst hätte es ja keinen Sinn gemacht, das hier aufzuzählen, nech?) Aber was mir WIRKLICH auf den Zeiger geht, und zwar so richtig, sind teilweise die Leute, die solche „Musik“ mögen. Nicht, weil sie sie halt einfach mögen. Damit kann ich, wie gesagt, leben. Sondern dann, wenn sie ihre und nur ihre „Musik“ zum Nonplusultra erheben, nichts anderes mehr kennen lernen möchten und darauf beharren, dass ihr Star die Szene erschaffen hat. Besonders auffällig wir das beispielsweise immer dann, wenn irgendwo das WGT-Lineup diskutiert wird (ganz besonders auf Facebook...). Wenn dann Sätze fallen wie „Nee, also diese ganzen Bands da bis jetzt kennt doch keine Sau. Die sollten mal richtige Headliner, so richtige Szenegrößen einladen. Zum Beispiel Ramstein. Oder wenigstens Blutengel. Sonst komme ich ganz bestimmt nicht wieder!“ denke ich mir halt nur „Ja dann BLEIB ZU HAUSE! Verdammte Hacke und hör deinen Mist da alleine!“. Versteht mich nicht falsch. Mir geht es dabei gar nicht einmal so sehr darum, DASS der Hansel sich halt seine „Musik“ wünscht. Würde er oder sie einfach schreiben "Ich mag ja Ramstein und Blutengel... Wenn die kommen, das fände ich ganz supi!" Mir geht es darum, dass ein solcher Käse allen Ernstes als DIE Gothic-Musik schlechthin hingestellt wird und alles andere ist doof, weil man es selbst nicht kennt. DAS nervt.

Das Maggi Kochstudio in Leipzig zu Pfingsten 

Das ist voll gothic! – Nee, stümmt ja gar nich!

Und wenn wir schon dabei sind, Musik als Gothic oder nicht Gothic einzuteilen, gleich der nächste Punkt auf der Liste: Die ewige Debatte der Szene, was die Szene ist. Es ist aber ja auch schwer, zu definieren, wo man die Grenze zieht, wenn von außen einfach ALLES schwarz angemalt und als Gothic betitelt wird. Ich weiß noch, wie damals die „Popstars“-Gewinner-Band „Nu Pagadi“ irgendwo als „Gothic“ bezeichnet wurde, weil sie den Mädels ein bisschen schwarzen Kajal verpassten und die Musik etwas rockiger als die der „No Angels“ war. Nun werde ich regelmäßig an dieses Kapitel der deutschen Musikgeschichte erinnert, weil „nu pagadi!“ auf Russisch „Jetzt warte! (halt kurz)“ heißt. Aber das mal nur am Rande.

Punkt ist: Nee, nicht überall, wo schwarz draufgemalt wurde, ist auch wirklich Gothic drin. Echt nicht. Lakritz ist nicht Gothic, nur weil es schwarz ist. Gerade zum WGT wird man diesbezüglich ja auch immer kreativer und der Gruftischar wird schwarze Pizza beim Italiener, schwarze Nudeln im Maggi-Kochstudio, schwarzes Eis in der Eisdiele, süße Fledermäuse beim Bäcker und ein Foto-Thron im Hauptbahnhof präsentiert. Das ist ja alles ganz lustig. Aber es ist halt nicht gothic, nur weil es schwarz ist.

Unter dieser Prämisse nervt mich allerdings dann halt auch die selbsternannte Szenepolizei. Denn nein, beispielsweise BDSM ist nicht typisch Goth. ABER wenn halt Leute gleichzeitig darauf stehen und musikalisch mit dem WGT was anfangen können, wo ist dann das Problem, wenn es eine „Obsession Bizarre“ im Rahmen des Treffens gibt? Wo ist per se das Problem, wenn Leute auf Lack stehen und damit in der Goten-Disko aufschlagen? So lange alle ihre Körpersäfte da behalten, wo alle direkt Beteiligten damit zufrieden sind (und auch nicht so tun, als hätten sie die Szene erfunden und wer eben NICHT auf Lack und LKEder steht sei falsch an der Stelle), sollen sie doch machen. Bela Lugosi ist schon tot, den stört der Latex-Rollbraten nicht mehr. Und mich auch nicht, so lange der Rollbraten nicht plötzlich lautstark nach Ramstein fordert, weil es richtige Gothic-Musik hören will. Oder ich über seine Hundeleine falle, weil es die wie eine Stolperfalle einmal quer durch den Raum gehängt hat. Das ließe sich jetzt auch auf alle anderen Bereiche übertragen, in denen „Das ist ja gar nicht Gotisch!“ gebrüllt wird.


Ich bin viel truer als wie du!

Klar, oftmals steht hinter dem „Das ist nicht Gothic!“-Gebrülle auch der Wunsch, sich selbst als ja nun viel gothic-ischer als alle anderen darzustellen. Denn,wie bereits im letzten Monat erwähnt: Was dem einen „Mein, Haus, mein Auto, mein Boot“, dass dem Grufti „Meine Schuhe, meine WGT-Karten, meine Plattensammlung“. Jeder will immer der Trueste von den Truen sein (oder schreibt man das jetzt als „Trve“, wenn man trve ist? Ich finde das sieht komisch aus... bin ich halt untrve...).  Statt „Wer hat den längsten“ vergleicht man „Wer ist am längsten“ (in der Szene), weil ja auch so klar ist, dass die Alteingesessenen immer und unumstößlich mehr zur Szene wissen und mehr dazu gehören, als die jungen Hüpfer. Die toupieren sich ja nicht einmal die Haare richtig!* Sowas hätte es bei uns™ damals™ nicht gegeben. Und das beweist natürlich, dass wir™ viel truer sind. Oder wahlweise, dass die Szene eigentlich tot ist und alles, was sich heute Gothic nennt, gar nicht mit Gothic zu tun hat und sich gar nicht so nennen dürfte, weil ICH alleine der allerletzte echt Grufti bin... Ach ja und überhaupt heißt das nicht Gothic weil das ist nur ein Musikstil und das heißt Grufti oder Schwarzkittel oder wasweißichnicht.

Und ja, so ein auf das Level der Szenezugehörigkeit übertragener Schwanzvergleich nervt gewaltig. So wie eigentlich jeder Schwanzvergleich. Immer.

And why? In the name of Satan, obviously! 

Bist du dann auch...

Da kann jetzt eigentlich die Szene nix für. Aber seit ich schwarz trage, war ich angeblich schon:
-          Satanistin
-          In einer Sekte
-          Domina
-          Sub
-          Depressiv
-          Selbstmordgefährdet
-          Potentielle Amokläuferin
-          Emo
-          Metalhead
-          Künstlerin
-          Musikerin
Und ich glaube warum es so ganz dezent störend ist, wenn einem vollkommen aus dem Zusammenhang Fragen zu den sexuellen Vorlieben gestellt oder gleich anzügliche Bemerkungen aufgrund von diesbezüglichen Annahmen gemacht werden, muss ich nicht näher erläutern. Anderes ist mehr amüsant. Zumindest so aus der Retrospektive...

Der kleine Rabe macht das schon ganz richtig. Machen nicht alle Neugoten so schön... 

Die Arroganz der jüngeren Generation

Bei den musikalischen Entgleisungen habe ich diese ganz besondere Unterart der Spezies Homo Goffikus schon angesprochen. Und ich blase ja nicht gerne ins Horn der ewig Gestrigen. Andererseits hat sich darüber ja schon Sokrates beschwert. Also wäre ich ja dann doch in guter Gesellschaft... Und wann sonst kommt man mal mit unter 30 dazu, voller Inbrunst zu schimpfen: Also diese Jugend von heute! Überhaupt keinen Respekt mehr gegenüber der älteren Generation! Sowas hätte es bei uns™ damals™ nicht gegeben!!!einself!!!

Denn ich bin ja nun schon einmal viel truer, weil ich inzwischen fast mein halbes Leben in der schwarzen Szene verbracht habe, also haben diese kleinen 16-Jährigen Baby-Bats mir zu gehorchen, ne? Nee, das nicht.

Aber: Als ich erst so ein oder zwei Jahre lang überhaupt wusste, dass es die schwarze Szene gibt, hätte ich mir nicht angemaßt, deren volle Weisheit für mich gepachtet zu haben. Ich wusste, dass ich noch nicht viel wusste. Über Musik, Styling oder Tanzstile, zum Beispiel. Wenn ich also in meinem Stammclub war und wie fast jeden Samstag auf Wunsch einer Dame hin Diva Destructions „Broken Ones“ über die Tanzfläche schallte und dann diese Dame raumgreifend über das Parkett (ok, die Fliesen) schwebte – dann sah ich gebannt zu, versucht zu verstehen, was genau sie da eigentlich anhatte (es waren Spitzen-Strumpfhosen mit Löchern für den Kopf und die Finger unter ihrem Korsett, wie ich heute weiß – nicht ein gekauftes Oberteil wie ich einst vermutete), wie dieses Tanzen ging, was zum Henker sie da mit den Fingern machte und wie man es hinbekommt, dass der Lidschatten so toll aussieht (das kann ich heute noch immer nicht). Mir wäre es nicht in den Sinn gekommen, mich beim DJ darüber zu beschweren, dass 69 Eyes doch viel besser wären und/oder in meinem H&M-Outfit wild fuchtelnd vor ihrer Nase herum zu springen. Und bei den stompenden EBM-Jungs wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, da im Weg herum zu fuchteln. Jahre später nun hingegen läuft im selben Club gerade Nitzer Ebb. Die EBM-Truppe (zu der ich in dem Moment gerade auch gehörte) stompt fröhlich im Pit. Und auf einmal fängt so ein Glühwürmchen in blauen Plüschstulpen und mit LEDs in den Händen an, mit seinem imaginären Basketball zu spielen. Mitten in unserem Pit. Ich meine klar, nachdem die Ellbogen dann etwas höher flogen war er doch schnell weg. Mit einem stompenden Pit legt man sich halt besser nicht an. Aber danach wollte er noch rummotzen und sich beschweren. Hö?!

Und das ist halt nur Symptom einer gewissen Arroganz, die den eigenen Horizont – ob bezüglich Musik, Stil oder sonstwas – zum einzig Anerkennbaren erhebt, die mich sehr nervt.


Das. Ist. Kein. KOSTÜM! 

Ja ist denn heut schon Karneval?!

Mein absolutes Hasswort ist und bleibt in Bezug auf die schwarze Szene auf Ewig: KOSTÜM. Ich trage kein Kostüm, wenn ich ausgehe. Ich trage kein Kostüm, wenn ich auf einem Festival bin. Ich trage kein Kostüm, wenn ich auf dem WGT bin. Ich verkleide mich nicht als jemand oder etwas, der oder das ich nicht bin. Ich gehe nicht "als Katze" oder "als Pirantenprinzessin" oder "als Gothic". Und ich finde es ebenfalls extrem befremdlich, wenn andere Leute dies tun. Also ein Kostüm tragen, in eine Rolle schlüpfen, etwas darzustellen versuchen, das sie gar nicht sind, wenn sie auf einem Festival oder Treffen sind. Wieso? Weshalb? Ich verstehe es nicht. Aber es nervt. Sehr.


Die Toleranz-Debatte

Wann immer in einem Forum mit schwarzem Hintergerundbild das T-Wort fällt, geht die Luzie ab. Oder jetzt halt auf Facebook, wenn die Teilnehmer der Debatte alle düstere Profilbildchen vorzuweisen haben. Die Szene rühme sich doch gerade ihrer Tolleranz (IMMER IMMER schreibt es irgendwer mit zwei l...) und das sei total ungotisch, nicht tollerant zu sein. Daher sei X ja wohl mal total falsch in der Szene, wenn er Y als „Glühwürmchen“ (oder von mir aus Faschingsfritzen mit feschem Falschhaar) bezeichnet. Und der übergewichtige Latexrollbraten** verbittet sich auch, dass man sie darauf aufmerksam macht, dass es auch Klamotten in ihrer eigenen Konfektionsgröße geben würde, nachdem sie doch nur in der WGT-Gruppe ein Bild von sich in ihrem Latexrollpraten-Piratenprinzessin-Kostüm mit dem Caption „Naaaaa ihr Lieben? Wie findet ihr das Kostüm fürs nächste WGT?“ gepostet hat. Weil das ist „untollerant“, sagt sie.

Kaum schreiben sie es, kommen die nächsten und blöken los, die Szene sei noch nie tolerant gewesen. Das sei alles nur der Irrglaube der verwirrten schwarz angemalten Teenager, die sonst keine Freude haben. Aber der echte Goth, der lästere über alles, was nicht bei drei aus dem schwarz umrandeten Blickfeld verschwunden sei.

Dass Toleranz eigentlich ein „Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten“ bedeutet, vergessen dabei natürlich beide Seiten. Also dass ich den Rollbraten toleriere heißt nicht, dass ich ihn nicht hässlich finden darf. Und wenn mich ein Rollbraten fragt, wie er aussieht, sage ich halt „Wie ein Rollbraten“. Aber ich kann etwas hässliches tolerieren. Ich kann auch die Glückwürmen gewähren und mit ihren LEDs und Knicklichtern rumfuchteln lassen und trotzdem dabei mit den Augen rollen. Das heißt nicht, dass ich sie nicht toleriere.

Wenn ich von diesem Begriff der Toleranz ausgehe, ist die Szene verdammt tolerant. Ich finde das gut. Muss man nicht gut finden, wenn man nicht will. Aber muss man auch nicht immer und immer und immer wieder aufs neue aufrollen und diskutieren und drüber streiten.


Wenn Gothics über Gothic meckern...

...meckern Gothics Gothics an. Oder so. Hier schließt sich dann damit auch wieder gedanklich der Kreis, den ich ganz zu Anfang mit den Augen machte. Denn es nervt mich an der schwarzen Szene, dass sie sich immer und immer wieder über sich selbst aufregen zu müssen scheint. Ob nun die ewige Tol(l)eranzdebatte, Musik, ob früher alles besser war, Pikes vs New Rocks, Tanzstile, was BDSM mit der Szene zu tun hat, was Cyber mit der Szene zu tun hat, ob Gothics die besseren oder die schlechteren Menschen sind, ob es „Gothic“ oder „Goth“ oder „Grufti“ oder „Gote“ oder ganz anders zu heißen hat, was Steampunk mit der Szene zu tun hat, welche Festivals zu kommerziell geworden sind, ob die Szene tot ist oder nicht, rechte Tendenzen in der Szene oder ob die Antifa doch nicht viel schlimmer ist, Karnevalisten, Furries in der Szene, ob ein Goth auch was anderes als nur schwarz tragen kann oder damit automatisch seinen Status verliert und zum Wochenendgrufti wird,... Die Themen, über die man sich in der Szene über die Szene aufregen und streiten kann, scheinen schier unerschöpflich. Aber wenn man das alles schon zum dröfzigstens Mal durchgekaut hat, wird es einfach irgendwann ermüdend. Und dann irgendwann auch nervig. Ich glaube nicht, dass andere Szenen sich so intensiv und immer wieder selbst zerpflücken. Zumindest habe ich noch nie gehört, dass sich jemand darüber gestritten hätte, ob man zu einem House Track Techno sagen darf, wann ein Skater ein Skater ist oder ob man sich als Cosplayer von der politischen Vergangenheit Japans aktiv zu distanzieren hat.*** Ich weiß natürlich nicht, ob das meinem eigenen Horizont geschuldet ist... Aber nerven kann es mich ja trotzdem.



*Das ist KEIN Angriff an alle, die sich die Haare toupieren oder toupiert haben und das schön finden. Ich finde das auch schön. Aber ich finde halt nicht, dass ich weniger dazu gehöre, weil ich es nicht mache.
  
**Auch hier wie gesagt nix gegen Menschen mit etwas mehr auf den Hüften. Und nix gegen Menschen in Lack und Latex. Auch nix gegen Menschen mit mehr auf den Hüften in Lack und Latex. Kann jeder tun und lassen, wie er mag. Aber ich muss es halt trotzdem nicht schön findet und wenn man mich fragt, wie ich es finde, dann sage ich halt "nicht schön".
  
***Und jetzt singt Grönemeier in meinem Kopf "Wann ist ein Hipster ein Hipster"...

Kommentare:

  1. Hierzu wollte ich eigentlich schon vor Wochen etwas schreiben, komischerweise habe ich dies vergessen, aber trotzdem im Kopf behalten, dass ich ja noch etwas schreiben wollte... ;)

    Also, ich muss sagen, ein Grund warum ich der schwarzen Szene ziemlich schnell den Rücken gekehrt habe war folgender: vielen ging es um irgendwas anders, aber nicht um die Musik. Da habe ich mich dazu entschlossen, lieber weiterhin nur die Musik zu hören. Das erschien mir entspannter. ;) Mittlerweile ist bei uns der running gag zu Hause, dass ich ein Tradgoth sei, halt nur nicht so aussehe. ;)
    Wahrscheinlich habe ich auch einfach nicht die richtigen Leute gefunden... Allgemeines Gemecker ist ja immer beliebt, leider besonders von denen, die mit ihrem Musikgeschmack den Ball lieber flach halten sollten. Du siehst, Intoleranz geht auch an mir nicht spurlos vorbei... ;)

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    1. Ja, wenn Leute über Musik meckern, die Agonoize für Industrial und ASP für Gothic Rock halten... ;)

      Und ja, dass mit "nicht die richtigen Leute gefunden" kann gut sein. Wäre mein Schwarzer Freundeskreis damals ein anderer gewesen, wäre ich heute ggf auch nicht mehr in der Szene. Obwohl ich zu den meisten Leuten von damals kaum noch Kontakt habe.

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  2. Kritischer Artikel, dessen Lesen vergnüglich war und hier und da zum Nachdenken angeregt hat.

    Viele Grüße

    ColdAsLife

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