Sonntag, 9. Juli 2017

Schwangerschaftstagebuch - 14. Woche

13+2
 
Der Start ins zweite Trimester war schonmal toll. Es geht mir super, der Bauch wächst fröhlich, was immer mal wieder ordentlich zieht und zwackt, aber dafür ist die Übelkeit inzwischen fast passé. Mein Kreislauf will nicht immer so wie ich, aber damit kann ich gut leben.
 
In Sachen Heißhunger sind wir inzwischen von Limo und Fleisch (vegetarisch zu Leben schaffe ich aktuell trotzdem nicht) zu Milchprodukten übergegangen. Ich trinke mindestens 2x am Tag eine Tasse Kaba (Schoko, Vanille, Banane und Erdbeere habe ich jetzt ❤) und hatte die letzten Tage zudem Heißhunger auf Quark. Ein Glück also, dass es den hier in Deutschland überall gibt!
 
Der kleine Rabe freut sich weiter unvermindert auf das Baby. Obwohl ich versucht habe, ihm zu erklären, dass so ein Baby dann erstmal oft weint. Und er bei Youtube Videos von weinenden Neugeborenen zusammen gezuckt ist und Angst bekommen hat. Aber er bleibt der festen Überzeugung, dass er dem Baby einfach einen Kuss geben muss, wenn es weint. Und er möchte eigentlich jeden Tag zum Frauenarzt gehen und das Baby angucken. Es ist einfach nur süß!
 
13+4
 
Das Haselchen und der kleine Rabe haben mich gemeinsam vom Büro abgeholt. Und auf dem gemeinsamen Weg zum DM plauderte der kleine Rabe fröhlich: "Mama hat eine Swester im Bauch! Eine Swester ist in Mamas Bauch. Das Baby kommt... mit Schnee. Schnee kalt. *kurzes Schweigen* Eine Schapka anziehen!"
 
Am Abend war ich ziemlich müde und kaputt. Während ich im Bett auf dem Rücken lag, bekam ich ein leicht unangenehmes Ziehen seitlich und im Rücken. Ich fühlte kurz nach und der Uterus war für ein paar Sekunden steinhart. Soweit, so beunruhigend, wenn man es googelt, aber letztendlich wohl vollkommen normal und harmlos (weshalb ich nicht gegoogelt habe). Richtig aufregend wurde es aber genau danach. Denn wo ich neulich noch geraten habe, ob ich es mir vielleicht nur einbilde, war ich jetzt ganz sicher: Ich kann das baby bat spüren!
 
Beim kleinen Raben fühlten sich die ersten Bewegungen eher an wie eine Raupe. Beim baby bat jetzt war es tatsächlich mehr so, wie der für die Beschreibung sonst so oft und gerne verwendete Schmetterling. Oder wie eine kleine, wilde Fee.



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