Samstag, 12. August 2017

12 von 12 August 2017

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Warten auf die Straßenbahn mit Aussicht aufs Finanzamt 

Müsli aus der Tasse (weil einfacher quer durchs Büro zu tragen) 

Mittagessen (die 2. Portion) 

Eventuell habe ich dann auch noch 2 Nougatcroissants gegessen... 

Der Himmel wird blau 

In Umstandshosen sieht man irgendwie immer komisch aus 

Zuerst hatte der Rabe Angst vor der Pfütze 

Dann ganz viel Spaß darin 

So viel, dass er erstmal baden musste, nachdem er unfreiwillig baden gegangen war. 

Wir holen aufgrund akuten Appetits auf solches Essen vom Asiaten um die Ecke 

Dann spielen wir noch ein bisschen draußen 

Und hängen die fertige Wäsche auf

Mittwoch, 9. August 2017

Schwangerschaftstagebuch - 18. Woche

17+5
 
Wir hatten einen tollen Tag mit Grillen und Spazieren und so und waren 4 Stunden am Stück draußen im Rosenthal. Insgesamt geht es mir super. Allerdings kündigen sich die ersten Wehwehchen schon langsam an. Ganz besonders klar ist es im Rücken. Der schmerzt schon hin und wieder ein wenig. Besonders, wenn ich den kleinen Raben mal wieder umher getragen oder hochgehoben habe. Es ist zwar auf jeden Fall noch zum aushalten, aber ich merke, dass das wohl bis Januar nicht wirklich besser werden wird...
 
Zugenommen habe ich bis jetzt praktisch nichts. Einerseits freut mich das im Sinne von "Woohoo, ich werde nicht fett!" - andererseits möchte ich nach der Geburt nicht unbedingt ins Untergewicht rutschen. Aber viel mehr, als gut, gesund und nach meinem Appetit zu essen, kann ich ja auch nicht machen...
 
Mein Bauch sieht inzwischen fast so aus, wie mit dem kleinen Raben damals in Thailand. Allerdings war ich da schon einen Monat weiter. Aber irgendwie kommt diese Schwangerschaft echt alles einen Monat früher.



Samstag, 5. August 2017

Tagebuchbloggen August 2017

Es ist der 5. des Monats, wie mir gegen Mittag plötzlich einfiel. Deshalb will Frau Brüllen mal wieder wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Heute bei mir mal ausnahmsweise ohne Arbeit:

 

00:27 Nach einem tollen Sommerfest des Büros liege ich im Bett und schlafe ein.

 

06:00 Ich wache kurz auf, schaue auf die Uhr, drehe mich um und schlafe weiter.

 

08:25 der Morgen beginnt mit einem gut gelaunten, wachen Kleinkind, das sich selbst aufsetzt und das dann ganz stolz verkündet. Wir kuscheln noch ein bisschen alle zusammen im Bett und dann geht es zu Töpfchen und frischen Klamotten.

 

09:30 Frühstück. Haferschleim für’s Kind und eigentlich Joghurt mit Honig für Mama. Letztendlich teilen wir uns dann doch beides miteinander und ich werde sogar auch mal gefüttert.

 

10:30 Der kleine Rabe spielt und das Haselchen und ich fangen mit dem hausputz an. Während der eine Staubwischt- und saugt, nehme ich mir erst die Wäsche und dann die Klos und Waschbecken vor.

 

12:02 Das Haselchen ist soweit durch mit seinem Part. Und durchgeschwitzt. Also geht er erstmal schnell unter H2O gestreift.

 

12:44 Ich habe auch die Dusche noch geputzt, während der Mann das Mittagsessen vorbereitet hat. Es gibt eine schnelle Nudelsuppe. Dann essen wir erstmal alle zusammen.

 

13:55 Der Rabe geht nochmal aufs Töpfchen und spielt ein bisschen, bevor wir es schaffen, ihn ins Schlafzimmer zu komplementieren.

 

14:35 Binnen Sekunden ist er an der Brust eingeschlafen. Laut seiner eigenen Aussage kommt da zwar keine Milch mehr raus, aber das hindert ja nicht daran, Mama weiter als zweibeinigen Nucki zu nutzen. Ich finde das aktuell nicht mehr sooooo angenehm, aber es funktioniert halt einfach gut.

 

15:11 Ich habe es ausnahmsweise mal geschafft, NICHT selbst mit einzuschlafen. Eine große Leistung für mich. Ganz leise schleiche ich aus dem Schlafzimmer und setze mich zum Haselchen ins Wohnzimmer, wo wir uns unterhalten und dabei den Kater streicheln.

 

15:58 Ein Blick auf das Babyphone und: WTF?! Wo ist das Kind hin?! Gedanklich schon einen Knall und ein Weinen vorweggreifend stürme ich ins Schlafzimmer – wo mich ein leicht verpennter Rabe auf dem Bett sitzend mit den Worten „Auf Mamas Arm!“ begrüßt.

 

16:30 Der kleine Rabe und ich essen den Rest des Haferschleimes vom Morgen gemeinsam auf dem Spielteppich sitzend. Danach backe ich einen schnellen Schokokuchen und schrotte dabei den Mixer (bzw. schrottet das Haselchen ihn, indem er versucht, darin Blockschokolade zu zerkleinern – was ich ja eigentlich von Anfang an von Hand machen wollte…). Dann will ich eigentlich mit dem kleinen Raben eine Runde spazieren gehen, aber es regnet gerade junge Hunde. Also spielen wir zusammen ein bisschen (aka machen wieder Chaos im vorher so schön aufgeräumten Kinderzimmer), während das Haselchen in der Küche rödelt.

 

18:50 Der Regen lässt nach. Auch, wenn es noch tropft, wollen wir jetzt gerne ein bisschen vor die Tür. Also packe ich den Raben in seinen chicen, knallgelben Regenponcho mit Öhrchen. Erst etwas vorsichtig, dann total begeistert tapsen wir also gemeinsam um den Block und lassen dabei keine kleine Pfütze aus. Nur die Großen heben wir uns für wann anders auf, wenn er auch Gummistiefel trägt. Außerdem sammeln wir ein paar Blätter. Mal wieder. Zur Abwechslung. Ist ja nicht so, dass wir schon etwa fünfhundermillionen überall gebunkert hätten…

 

19:55 Wir sind wieder zu Hause.

 

20:10 Abendessen. Es gibt Rippchen nach chinesischem Rezept, Reis und Gemüse.

 

21:20 Wir sind mit dem Essen fertig. Der Rabe denkt nicht einmal daran, sich langsam bettfertig machen zu lassen. Stattdessen rennt er lachend und aus voller Lunge kreischend im Flug umher, „stiebizt“ alles, was er gerade zu fassen bekommt, lässt sich dann jagen und hat viel Spaß dabei.

 

21:40 Unter vehementem Protest verfrachte ich das ausgedrehte Kind erstmal aufs Töpfchen. Er schaut noch ein bisschen „Smeshariki“ und geht dann ab in die Wanne. Das Haselchen wäscht ihn, putzt Zähne etc während ich mich selbst auch schon mal bettfertig mache. Dann gehen wir ins Bett.

 

23:12 Mit Erstaunen stelle ich fest: Das Kind schläft! Ich hatte ihm noch ein Schlaflied vorgesungen und er kugelte dann so ein wenig im Bett herum, während ich Twitter und Nachrichten auf dem Handy gelesen habe. Irgendwann war Ruhe und nun atmet er einfach tief und fest mit geschlossenen Augen und in die Luft gerecktem Po neben mir.

 

Da ich auch Morgen frei habe, schleiche ich nochmal aus dem Zimmer und schaue mir mit dem Haselchen zusammen noch für eine gute halbe Stunde lustige Bilder, Witze und Gifs auf seiner wall in vk an, bis auch ich selbst endgültig schlafen gehe.