Mittwoch, 5. Dezember 2018

Tagebuchbloggen Dezember 2018

Am 5. des Monats will Frau Brüllen wie immer wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Unsere Antwort diesen Monat: Wir fahren in den Urlaub.

4:15 Wach mit dem Morgenstern. Ich dämmere irgendwann wieder weg. Aber es dauert...

7:00 Rabe wach.

7:30 Aufstehen.

8:30 Frühstück. Danach Koffer packen.

10:00 Hinlegen mit Morgenstern.

11:46 Wieder wach.

12:11 Essen.

13:22 Am Bahnhof.




Nach der Ankunft bekommen wir sofort ein Taxi und fahren ins Hotel. Dem Rabe wird auf der Fahrt schlecht und ich bin mit der Tüte nicht schnell genug. Es stinkt. Der Taxifahrer trägt es mit Fassung und Humor.
Wir checken ein, wechseln die bespuckten Sachen und gehen zum Abendessen.

20:00 Essen ist zu Ende. Wir gehen aufs Zimmer, machen die völlig überdrehten Kinder bettfertig, überlegen uns, wer wo schläft und ich muss dann bei den Kindern bleiben. Muss, weil der Morgenstern ohne mich plötzlich völlig aufgelöst ist. Obwohl er tief und fest schläft, wacht er bei jedem Versuch, mich aus dem Bett zu schleichen, sofort auf.

22:10 Das Haselchen trägt den aufgelöst "Mama" schreienden Morgenstern umher und letztlich zu mir ins Bad, damit ich wenigstens noch Zähne putzen und pullern kann.

Montag, 12. November 2018

12 von 12 - November 2018

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Arbeit  ich komme 

Wenngleich nicht übermäßig begeistert

Bürofrühstück

Das Haselchen schickt mir Fotos von seinen neuen Boots

Schnelles Mittagessen 

Während das Baby auf Entseckungstour geht 

Kirche 

Laternenumzug

Schnelles Abendessen für hungrige Kinder 

Schattenspiel

American Horror Story 

Zähne putzen, pullern und ab ins Bett 

Samstag, 10. November 2018

10 Monate Morgenstern

Mein wundervolles kleines Kind! Dein Drang und Wille, die Welt zu entdecken, ist atemberaubend. Dein Frust über die Grenzen, die du findest, ist oftmals ohrenbetäubend. Deine Liebe zur Musik ist nahezu unglaublich. Und unser aller Liebe zu dir ist grenzenlos.


 
Abenteuer
 
Das größte Abenteuer diesen Monat war wohl der Besuch von Oma und Opa. Sonst ist alles ganz entspannt.
 
Essen
 
Du isst immer mehr. Inzwischen isst du praktisch bei uns mit und bekommst nur noch ab und zu eine Extrawurst (bzw. einen Extrabrei). Dazu trinkst du viel Wasser. In dieser Woche warst du den Tag über schon zwei Mal ohne eine zusätzliche Flasche Muttermilch, während ich auf der Arbeit war. Und sogar nachts hatte ich den Eindruck, dass du zwischendurch mehr als nur Milch haben möchtest.
 
Fortbewegung
 
Du robbst und krabbelst immer öfter auch richtig. Du setzt dich überall selbst hin und schaffst es immer öfter, dich in den Stand zu ziehen. Sogar die ersten Minischritte hast du schon versucht. Natürlich nur, während du dich sicher festhalten konntest, aber dennoch.
 
Geschwisterplüschstatus
 
Du und dein Bruder, ihr seid so ein richtiges Geschwisterpaar. Du liebst ihn abgöttisch. Er hat dich ganz doll lieb und umarmt dich. Aber du kreischst ihn auch wütend an, wenn er dir was wegnimmt und er schreit mal zurück oder haut wütend nach dir. Er setzt sich auch mal auf dich drauf und du schwankst zwischen Lachen und Protest.
 
Gesundheit
 
Du bist fit.
 
Maße
 
Gewicht ca. 8-9 kg
Größe: nicht sicher, aber du trägst inzwischen Kleidergröße 80
 
Motorik
 
Du sammelst restlos alles, inklusive der kleinsten Fitzelchen, auf und nutzt dafür einen super Pinzettengriff. Du kannst auch Dinge ganz gezielt woanders hinlegen. Oder werfen. Je nachdem...
 
Schlaf
 
Dein Schlafrythmus ist ziemlich gleich geblieben. Morgens wach bist du zwischen 6:00 Uhr und 7:00 Uhr. Dann schläfst du am Vormittag und am Nachmittag jeweils 1-2 Stunden und gehst am Abend zusammen mit deinem Bruder zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr ins Bett. Leider ist dein Nachschlaf derzeit etwas unruhig und du bist nachts oft wach und weinst schnell. Es ist etwas anstrengend.
 
Sozialverhalten
 
Du freust dich derzeit ganz besonders, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Du robbst und krabbelst zu mir und wenn ich irgendwie wieder aus deinem Blickfeld verschwinde - und sei es nur für Sekunden - wird das sofort mit lautem Kreischen quittiert. Du freust dich immer wieder, wenn du einen von uns länger nicht gesehen hast und er dann wieder auftaucht.
Du gehst sehr freudig auf andere Kinder zu. Bei fremden Erwachsenen bist du erstmal zurückhaltend und suchst die Sicherheit unserer Nähe, bevor du auftaust und auf die Leute zugehst.
 
Sprache
 
Hamham / Ammamm - Hunger bzw. Ich will essen
 
Mama - Mama / stillen / Brust
 
Baba / Papa - Papa
 
Viel mehr sagst du noch nicht wirklich. Du wiederholst zwar immer mal wieder Wörter, scheinst sie aber noch nicht gezielt zuzuordnen. Manche Laute, die du öfter machst, können wir hingegen noch nicht so ganz deuten.
 
Zähne
 
Du hast noch immer deine zwei süßen Mäusezähnchen unten.

Sonntag, 4. November 2018

Tagebuchbloggen November 2018

Am 5. des Monats will Frau Brüllen wie immer wissen "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" - Hier ein sehr ereignisloser Migräne-und-Schlaf-Tag. War so nicht geplant, aber nun denn...

6:35 Ich schaue auf die Uhr. Der Morgenstern ist jetzt eindeutig wach. Und muss gleich mal gewickelt werden. Ich habe Kopfschmerzen und fühle mich gar nicht gut. Also werfe ich mir nach dem Thyroxin noch eine Ibu ein.

Dann nehme ich den Kleinen mit ins Kinderzimmer und wickle ihn. Die Schlafzimmertür lasse ich offen. Bald ist auch der Rabe wach.

In absolutem Rekordtempo machen wir sowohl uns, als auch beide Kinder fertig. Wir frühstücken halbwegs ausgewogen, ziehen Jacken und Schuhe an und gehen los.

8:08 Auf dem Weg zur Straßenbahn sehe ich einen verpassten Anruf auf dem Handy und eine Nachricht auf der Mailbox. Ich höre sie ab: Beide Kinderärzte sind krank und die Impfung kann heute nicht stattfinden. Wir drehen also postwendend um und gehen wieder nach Hause.

Nach 5 Versuchen und etwa einer halben Stunde am Telefon bekomme ich endlich jemanden dran. Die Dame kann mir allerdings auch nur sagen, dass ich nochmal gegen Ende der Woche anrufen soll, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

Mir geht es derweil nicht so wirklich besser. Ich lege mich also erstmal im Kinderzimmer ins Bett.

9:52 Das Haselchen bringt den Morgenstern ins Schlafzimmer für seinen Vormittagsschlaf.

Mir geht es immer noch nicht besser. Zu den Kopfschmerzen hat sich jetzt auch eine altbekannte Übelkeit gesellt und das Licht ist mir zu grell.

Also rufe ich im Büro an und melde mich krank.

Ich habe schon mehr als einmal versucht, die ersten Anzeichen einer Migräne zu ignorieren. Und nie ist das gutgegangen.

Den Rest des Tages verbringe ich hauptsächlich im Bett. Nachmittags schlafe ich eine Runde tief und fest im Schlafzimmer.

17:04 Es ist dunkel draußen und ich bin gerade völlig verwirrt aufgewacht. Langsam dämmert mir wieder, wer, wo und wann ich bin. Ich stehe auf, esse zu Abend, helfe dem Haselchen, die Kinder bettfertig zu machen und gehe dann mit ihnen ins Bett.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Halloween 2018

Unser erstes Halloween zu viert. Mit Mama im Darkflower und uns allen beim Kinderhalloween in der Sixtina. Wo die Kinder ein kleines bisschen freigedreht haben, der Rabe im Endeffekt erstaunlich wenig Süßigkeiten gegessen hat (dafür allerdings 5 mal hinter die Bar rannte, um jetzt dort zu wohnen bzw. zu arbeiten) und wir uns nicht wie in einer Kneipe, sondern wie im Wohnzimmer bei Freunden fühlten.

















Freitag, 12. Oktober 2018

12 von 12 - Oktober 2018

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Guten Morgen Leipzig 

#wazifubo zur Blutabnahme 

Das grüne Pferd begrüßt mich neuerdings auf der Arbeit 

Im Zoo darf der Rabe den Morgenstern schieben 

Kaffee to go in preisgünstig und umweltfreundlich 

Eis im Oktober 

Tiger will kuscheln 

Morgenstern isst übermüdet

Wir haben Gäste und machen Pizza 

Das Gastkind hat mit dem Raben zusammen wieder aufgeräumt. Ich bin begeistert! 

Ich schmachte die Bar an

Und widme mich dann doch nochmal einer Vorlesung 

Mittwoch, 10. Oktober 2018

9 Monate Morgenstern

Mein süßer, wilder, kleiner, fröhlicher, willensstarker Morgenstern! Jetzt bist du schon 9 Monate lang bei uns. Und du bist absolut unverkennbar inzwischen ein richtig großes Baby auf direktem Weg zum eigenständigen Kleinkind. Das zieht sich durch alles, was du tust. Ich schaue dir dabei mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu. Gestern erst warst du noch so klein und morgen schon wirst du so groß sein… Das ist zeitgleich ganz wunderbar und irgendwie macht es mich doch auch wehmütig. Aber meist überwiegt meine unbändige Freude darüber, dass wir mit dir zusammen die Welt erkunden dürfen.



Abenteuer

Diesen Monat haben wir keine größeren Abenteuer erlebt. Am abenteuerlichsten war wahrscheinlich die Fahrt zu Oma und Opa, wo wir Omas Geburtstag gefeiert haben. Du sorgst bei uns jedoch immer wieder für große Aufregung, wenn du dir mal wieder irgendwas in den Mund steckst, das da nicht reingehört. Also eher abenteuerlich für uns sind daher deine kulinarischen Entdeckertouren von Klopapier und Knete zu Glöckchen und Plastikteilen…

Essen

Du isst wie ein großer. Du verlangst immer mehr deinen Teil der Familienkost und es macht dir sehr sichtlich Freude, dein Essen mit allen Sinnen zu entdecken. Will heißen: Du matschst und wirfst und schmierst in die Haare, was du in die Finger bekommst. Morgens bekommst du meist noch Brei und dazu zum Beispiel ein wenig Butterbrot, mittags dann eine Mischung aus Gemüsebrei und unserem Essen (je nachdem, was es gibt, mal mehr oder weniger) und abends nochmals das gleiche wie am Morgen. Du hast aber auch schon mittags einfach komplett bei uns mitgegessen und eine riesen Portion Spaghetti mit Tomatensauce oder deinen eigenen Blin verputzt. Und neulich hattest du abends 100 gr Haferbrei + 1/3 Banane + ½ Butterbrot + ½ Miniwiener + ½ saure Gurke.

Zwischendurch magst du gerne mal eine Reiswaffel oder ähnliche Snacks. Muttermilch nimmst du zwar auch noch, aber das Stillen ist für dich hauptsächlich zum Beruhigen und Schlafen wichtig.

Außerdem scheinst du total auf Katzentrockenfutter zu stehen. Zumindest versuchst du immer und immer wieder, dich an diesem zu bedienen.

Fortbewegung

Du robbst in einem Affenzahn durch die gesamte Wohnung. Dabei lässt du dich inzwischen auch nicht mehr von den Schwellen zwischen den Türen aufhalten. Diese Woche bist du sogar mit ein wenig Anstrengung über mein Gesicht geklettert, um die Kamera des Babyphons zu erreichen.

Beim Robben setzt du immer mehr auch die Beine mit ein und ab und zu versuchst du, dich richtig mit den Knien hochzudrücken.

Außerdem kannst du inzwischen immer länger sitzen bleiben und wenn wir dich hinstellen, versuchst du, dein Gleichgewicht und dein Eigengewicht selbst zu halten. Und für ein paar Sekunden klappt das sogar.

Geschwisterplüschstatus

Aktuell ist dein großer Bruder oft nicht ganz so begeistert von dir. Du kratzt ihn nämlich gerne mal und nervst ihn auch, wenn du seine Duplo-Bauwerke an dich reißt und kaputt machst. Aber lieb habt ihr euch trotzdem. Du liebst ihn auf jeden Fall abgöttisch und freust dich so doll, dass du nicht mehr stillhalten kannst, wenn du ihn nach längerer Zeit wiedersiehst.

Gesundheit

Diesen Monat hatten wir alle eine schöne Erkältung. Du hast zwischendrin so schlimm gehustet, dass du dich übergeben musstest. Da waren wir dann tatsächlich mal beim Arzt. Aber es war wirklich nur eine Erkältung und mit Hustensaft, Babix und Nasentropfen dann doch hinbekommen.

Maße

8-9 kg
74 cm

Du wächst langsam aus den 74er Klamotten raus und in die 80er Sachen rein.

Motorik

Du zeigst fleißig mit dem Zeigefinger und steckst dir absolut alles, selbst die kleinsten Fitzelchen von irgendwas, in den Mund. Dabei übst du fleißig den Pinzettengriff. Du bist ein Meister im Dinge runterwerfen bzw. fallen lassen und dann hinterher schauen. Manchmal begleitet von „Bumm“. Du kannst die Pommesgabel und Sachen umhauen sowieso.

Schlaf

Du hast noch immer einen ordentlich getakteten Schlafrhythmus. Morgens ist zwischen 6:30 Uhr und 7:30 Uhr die Nacht rum. Tagsüber hältst du zwei Nickerchen, einmal gegen 10 Uhr und einmal gegen 15 Uhr, die normalerweise je etwa 1-2 Stunden dauern. Abends gehst du zwischen 20 Uhr und 21 Uhr ins Bett und schläfst dann mit einigen Stillpausen im Schnitt alle 2-3 Stunden bis zum Morgen.

Sozialverhalten

Du bist gerne unter Menschen und findest andere Leute total faszinierend. Du grabbelst mit Freude jedem im Gesicht herum und freust dich über Ansprache. Du lächelst dein eigenes Spiegelbild freudig an. Wenn ich nach Hause gekommen bin und du mich gesehen hast, darf ich nicht mehr weggehen, sondern muss bei dir bleiben, da du sonst laut aufheulst. Bei Oma und Opa hast du am ersten Abend ein kleines bisschen gefremdelt und wolltest erstmal nicht auf Omas Arm. Nachdem wir aber ein bisschen da waren und du Oma erstmal von meinem Arm aus kennen lernen konntest hat es dich nicht mehr gestört und du hast dich auch bei Oma sichtlich wohl gefühlt.

Sprache

Ammamm / Hammhamm – Hunger/Ich will essen
Mama – Mama/Ich will stillen

Ansonsten sprichst du zwar manchmal Wörter nach (Nein, Atze, Buda, Bumm), nutzt sie aber noch nicht ganz richtig zielgerichtet und konsequent. Du übst aber ganz fleißig. Denn offenbar hast du schon verstanden, dass Sprache der Kommunikation dient – und du möchtest gerne richtig mit uns kommunizieren.

Zähne

Du hast weiterhin unten deinen zwei süßen Mausezähnchen. Aber es schiebt und drückt und zwickt wohl auch sonst schon wieder weiter. Nur durchgebrochen ist sonst noch nichts.

Freitag, 5. Oktober 2018

Tagebuchbloggen Oktober 2018

Es ist der 5. des Monats und Frau Brüllen will wieder wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Irgendwann sehr früh bzw sehr spät stille ich im Halbschlaf ohne auf die Uhr zu sehen.

4:58 Der Rabe schiebt sich mit kalten Füßen von links immer näher zu mir und ich decke ihn erstmal wieder zu, woraufhin er ruhiger wird. Der Morgenstern rechts von mir stillt gierig, aber irgendwas passt ihm nicht und er schläft unruhig und weint zwischendrin immer kurz auf. Ich bin erstmal wach.

6:00 Der Wecker klingelt. Richtig geschlafen habe ich irgendwie nicht mehr. Aber immerhin sind beide Kinder halbwegs ruhig. Ich nehme mir also leise Klamotten aus dem Schrank und gehe mit Babymonitor in der Hand ins Bad.

Ich wasche und creme und schminke und frisiere und kleide mich. Dann nehme ich mir einen Kaffee und eine Schale mit Müsli. Nach dem zweiten Löffel beobachte ich auf dem Bildschirm, wie der Morgenstern sich dreht, in die Kamera schaut und auf diese zu robbt. Ich hole ihn also aus dem Schlafzimmer und esse so schnell wie möglich weiter.

7:03 Mit dem Biomüll in der Hand verlasse ich das Haus. Der Müll landet in der richtigen Tonne und auf dem Weg ins Büro höre ich Teile einer Vorlesung.

7:27 Ich beginne zu arbeiten. Es gibt nichts besonderes und ich arbeite halt so vor mich hin.

13:45 Der letzte Fall hat mir sich ein wenig gezogen, aber jetzt gehe ich nach Hause. Dort esse ich zu Mittag, bewundere die Duplobauwerke des Raben, wickle den Morgenstern und bringe ihn ins Bett.

14:56 Das Baby neben mir schläft ein. Ich nehm meine Kopfhörer und öffne die Vorlesung vom Morgen. Die korrekte Formulierung eines juristischen Schriftstücks im Gutachtenstil. Yeah... Diese seltsame Sprache war das, was mich an den Rechtsvorlesungen im Studium eigentlich am meisten gestört hat. Aber was muss...

16:23 Das Baby öffnet langsam die Augen. Ich beende die letzte Vorlesung, während der Morgenstern langsam richtig zu sich kommt.

Dann möchte ich spazieren gehen. Der Rabe will lieber Duplo bauen. Wir einigen uns darauf, ein Duplo-Picknick zu machen. Mit tatkräftiger Hilfe des Haselchens packen wir alles ein, machen die Kinder fertig und gehen los.

17:02 Wir sind draußen. Wir setzen uns auf die Wiese in der Nähe und räumen die große Tasche aus. Mit vielen Duplo-Steinen und ein wenig Spielzeug für den Morgenstern genießen wir die letzten warmen Sonnenstrahlen. Die Kinder mümmeln Reiswaffeln und ich trinke einen mitgebrachten Kaffee.

18:00 Die Glocken läuten und wir beginnen damit, unser Picknick zu beenden. Da entdeckt der Rabe ein anderes Kind, das gerade mit seinem Papa Fußball spielt. Und muss natürlich sofort hin und mitspielen.

18:20 Endlich habe ich den Rabe davon überzeugen können, nach Hause zu gehen.

Ich mache dem Morgenstern einen Haferbrei und das Haselchen deckt für den Rest der Familie ein. Dann essen wir.

Nachdem alle satt und zufrieden sind, belade ich eine Waschmaschine mit Stoffwindeln. Das Haselchen räumt den Tisch ab. Abwechselnd halten wir den Morgenstern davon ab, das Katzenfutter zu essen.

20:04 Wir machen die Kinder bettfertig. Zähne putzen, pullern, umziehen und ab ins Bett. Dort nochmal Hustensaft und ein wenig herumgeklettere. Dann Einschlafbegleitung.

20:51 Ich glaube, dass die beiden jetzt schlafen. Aber der Morgenstern lässt mich noch nicht los...

21:00 Ich gehe leise aus dem Zimmer. Dann pumpe ich erstmal Milch ab. Nach einer kurzen Unterbrechung durch das doch wieder aufgewachte Baby setzte ich mich noch ein wenig mit dem Haselchen aufs Sofa und wir blödeln rum, bis ich vor Lachen kaum noch kann. Während die Waschmaschine spült, gehe ich mich bettfertig machen.

23:00 Die Waschmaschine ist abgelaufen. Das Haselchen bekommt Nasenbluten. Bis das aufgehört hat, habe ich die Windeln fertig aufgehängt und wir gehen schlafen.

Mittwoch, 12. September 2018

12 von 12 - September 2018

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es auf dem Kännchen-Blog.

Morgens kommt die ganze Familie - samt Kater - ins große Bett 

Morgenstern liest beim Frühstück 

Wir gehen spazieren 

Erste Vesper auf dem Spielplatz 

Dann wird weiter gespielt 

Ein Obstriegel mit Herz 

Auch Morgenstern spielt fleißig 

Nach 4 Stunden Sand gehen wir nach Hause 

Durchs Grüne 

Ich habe mir die Haare geschnitten und gehe duschen 

Abendessen 

Die Kinder baden